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    Anugrah Rawiyah Salma, Sugito Sugito, Ardiana Alifatus Sa’adah
    Zahratu Shabrina, Boyana Buyuklieva, Matthew Kok Ming Ng

    This article contributes to advancing the knowledge on the phenomenon of the most popular short‐term rental platforms, Airbnb. By implementing a geographically weighted regression (GWR) and its multiscale form, MGWR, we examine the relationship between Airbnb locations and the core …

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    This article contributes to advancing the knowledge on the phenomenon of the most popular short‐term rental platforms, Airbnb. By implementing a geographically weighted regression (GWR) and its multiscale form, MGWR, we examine the relationship between Airbnb locations and the core elements of urban tourism including hotels, food and beverages (F&B) venues, as well as access to public transport. This article’s contributions are twofold: methodological and empirical. First, the results show that incorporating localities improve overall model performance. It allows us to account for the nuance of each area of interest as the MGWR performs slightly better than the GWR in the case of spatially sparse data. Second, both models show that Airbnbs collocate with hotels supported by various amenities, but Airbnbs also go beyond traditional hotel zones. This analysis highlights and extends the latter where Airbnb concentrations are those for which there are strong associations with F&B establishments and access to public transports. This suggests that Airbnbs might benefit local businesses outside the reach of major tourist zones. However, there is further work to be done to understand whether the economic benefit to the local economy is worth the associated social costs raised by previous studies.

    Albrecht Classen

    Obgleich der Barockdichter Andreas Gryphius bereits vielmals kritisch unter die Lupe genommen worden ist, bestehen weiterhin recht viele Desiderata bei der Erkundung insbesondere seiner Lyrik. Einige seiner Sonette, die auch hier zur Sprache kommen, haben praktisch kanonischen Rang erworben, aber …

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    Obgleich der Barockdichter Andreas Gryphius bereits vielmals kritisch unter die Lupe genommen worden ist, bestehen weiterhin recht viele Desiderata bei der Erkundung insbesondere seiner Lyrik. Einige seiner Sonette, die auch hier zur Sprache kommen, haben praktisch kanonischen Rang erworben, aber die Masse seiner Gedichte ist doch bisher nur sehr kümmerlich untersucht worden. Welchen Stellenwert sie für den modernen Rezipienten haben mögen, ist bis heute eine ganz offene Frage. Dieser literarhistorischen Herausforderung kann man sich am besten so nähern, indem man zunächst überhaupt eine interpretative Sonde an sein umfangreiches Werk heranführt. Durch die sorgfältige Analyse einer Auswahl seiner Sonette wird hier eine Reihe von bemerkenswerten Aussagen universaler Art identifiziert, die es uns erlauben, Gryphius’ Texte nicht nur in ihrer literarischen, sondern auch religiösen, philosophischen und ethischen Dimension genauer in den Griff zu bekommen. Auf dieser Grundlage ist es möglich, spezifisch die Überlegung in den Vordergrund zu rücken, warum und wie man sich heute mit Gryphius allgemein oder im deutschen Literaturunterricht auseinandersetzen kann.

    J Jamhuri, B M S Azhar, C L Puan, K Norizah
    Łukasz Bieniasz

    Dieser Artikel soll einen Überblick über Momente in der Geschichte der Stadt Wrocław geben, die als Zäsuren in der Geschichte des Konsums betrachtet werden können, und die Hauptstadt Niederschlesiens als ideales Beispiel für die Verfolgung dieser Prozesse darstellen. Dieses Forschungspotential …

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    Dieser Artikel soll einen Überblick über Momente in der Geschichte der Stadt Wrocław geben, die als Zäsuren in der Geschichte des Konsums betrachtet werden können, und die Hauptstadt Niederschlesiens als ideales Beispiel für die Verfolgung dieser Prozesse darstellen. Dieses Forschungspotential geht auf die reiche geopolitische und migratorische Vergangenheit dieser Stadt zurück, die sich auf ihre heutige Funktionsweise, Wahrnehmung und Logik auswirkt. Die Forschung in diesem Bereich, nicht nur über Wrocław, befindet sich erst in einem frühen Stadium. Sie ermöglicht es jedoch, nicht nur etwas über die Prozesse des Konsums zu lernen, sondern auch über das Freizeitverhalten, die weit gefasste kulinarische Kultur, den Tourismus und das Theater. Die Geschichte des Konsums ist der einfachste Weg, die Alltagskultur zu studieren.

    Lucjan Puchalski

    Der vorliegende Beitrag ist dem Drama Heldenplatz von Thomas Bernhard gewidmet, seinem wohl bekanntesten Theaterstück, dessen Premiere im Wiener Burgtheater 1988 einen großen Skandal auslöste. Er entzündete sich an den auf der Bühne fallenden abfälligen Worten über Österreich und die …

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    Der vorliegende Beitrag ist dem Drama Heldenplatz von Thomas Bernhard gewidmet, seinem wohl bekanntesten Theaterstück, dessen Premiere im Wiener Burgtheater 1988 einen großen Skandal auslöste. Er entzündete sich an den auf der Bühne fallenden abfälligen Worten über Österreich und die Österreicher, die man entweder als eine unzulässige Zumutung oder als eine längst überfällige Abrechnung mit der verdrängten nationalsozialistischen Vergangenheit des Landes interpretierte. Die Analyse des Textes führt zum Ergebnis, dass es Bernhard gar nicht um die vordergründige plakative Österreichkritik ging. Sein eigentliches Anliegen lag vielmehr in der hier benutzten Sprache, deren menschenverachtende Rhetorik auf die ideologischen Raster der NS-Propaganda rekurrierte. Die öffentliche Erregung nach der Premiere zeigte, dass man eine solche Sprache der österreichischen Öffentlichkeit immer noch zumuten konnte. Der Schriftsteller stellte damit eine durchaus beängstigende Diagnose, die die österreichischen Medien und die Diskurskultur des ganzen Landes betraf.

    Janusz Stopyra

    Der Aufsatz unternimmt den Versuch, die Wortbildungen des Deutschen nach ihrer Prädikat-Argumentstruktur zu beschreiben. Das Modell berücksichtigt primär Derivate, erfasst aber auch Zusammensetzungen, deren Grundwort funktional den Derivationssuffixen entspricht. Besprochen werden sowohl einfache Derivate als auch Inkorporationen. Als der häufigste …

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    Der Aufsatz unternimmt den Versuch, die Wortbildungen des Deutschen nach ihrer Prädikat-Argumentstruktur zu beschreiben. Das Modell berücksichtigt primär Derivate, erfasst aber auch Zusammensetzungen, deren Grundwort funktional den Derivationssuffixen entspricht. Besprochen werden sowohl einfache Derivate als auch Inkorporationen. Als der häufigste inkorporierte Aktant ergibt sich das Akkusativobjekt. Das Beschreibungsmodell erlaubt nicht nur eine konsequente Klassifizierung von Derivaten, sondern ermöglicht auch einen Einblick in deren syntaktisch-semantische Struktur.