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    Pablo Pereda González
    Manuel Pachurka

    Im deutschsprachigen Internet präsentieren sich diverse Gruppen und Personen, die sich dem Zen-Buddhismus zurechnen, ihre Meditationspraxis reflektieren oder gar per Livestream gemeinsam meditieren. Das Potenzial digitaler Medien wird von den Akteuren unterschiedlich bewertet, was sie auch zu unterschiedlichen Arten des …

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    Im deutschsprachigen Internet präsentieren sich diverse Gruppen und Personen, die sich dem Zen-Buddhismus zurechnen, ihre Meditationspraxis reflektieren oder gar per Livestream gemeinsam meditieren. Das Potenzial digitaler Medien wird von den Akteuren unterschiedlich bewertet, was sie auch zu unterschiedlichen Arten des Umgangs bewegt. Am Beispiel der Internetauftritte des Daishin-Zen und des Neo-Zen sollen Formen religiösen Handelns vorgestellt und einer Untersuchung unterzogen werden. Die Veränderungen der religiösen Praxis und der Autoritätserzeugung, die sich durch die Nutzung digitaler Medien ergeben, stehen im Zentrum des Erkenntnisinteresses. Mittels der Videographie werden Videos ausgewertet und kontextualisiert. Die Beobachtungen auf realtypischer Ebene münden in die Konstruktion erster Idealtypen. Durch die neuen Angebote ist es möglich, die religiöse Praxis allein mithilfe digitaler Werkzeuge zu gestalten, ohne dabei den Kontakt zu einer Religionsgemeinschaft vollkommen zu verlieren, was ein Novum darstellt. In der Anglosphäre werden die Möglichkeiten, die sich dadurch den buddhistischen Akteuren auftun, seit geraumer Zeit thematisiert. Ich konnte hingegen zum Thema Zen-Buddhismus im deutschsprachigen Internet keine Sekundärliteratur finden: Der Text stellt insofern einen ersten Annäherungsversuch dar.

    Masao Abe
    Masao Abe
    Masao Abe
    Sandra Lucente, Antonio Macchia