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Heidelberg

Doris Strack, Friedrich Strack

J.B. Metzler eBooks
DOI: 10.1007/978-3-476-03655-1_152 (Arts and Humanities)
Licence : non indiquée (tous droits réservés)

Résumé : »Heidelberg sei ein lieblicher Ort für dreitägigen Aufenthalt«, soll G. gesagt haben, nachdem er dort mehrmals auf der Durchreise Station gemacht hatte (Voß an G., 7.12. 1806; in: GoetheJb. 5. 1884, S. 51). In der Zeit vor 1800 galten seine Besuche vor allem der Demoiselle Delph, einer Handelsjungfer und alten Freundin des väterlichen Hauses, die wohl als Botin in Liebes- ebenso wie in Staatsgeschäfte verwickelt war. Erstmals kam G. — gemeinsam mit den Brüdern Stolberg — auf der Schweizerreise von 1775 am 17. Mai in die Stadt, die er auch auf der Rückfahrt im Juli nicht ausließ. Schon im Spätherbst kehrte er wieder bei der Delphin ein, noch im Ungewissen darüber, ob ihn eine Kavalierstour nach Italien führen oder eine großherzogliche Stafette nach Weimar rufen würde. Einige Jahre später verbrachten G. und Herzog Carl August einen Nachmittag auf dem Schloß: »Goethe zeichnete, und ich kroch in den alten schönen Trürnmern herum«, schrieb der Herzog am 29. 9. 1779 an seine Frau (Gespräche, 1, S.275).

Publié le 01 Jan. 1998